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Schieber: „Viele hatten mich schon abgeschrieben“

Julian Schieber (l.) von Hertha im Kopfballduell mit Paul Verhaegh von Wolfsburg. Foto: Jan Kuppert
Julian Schieber (l.) von Hertha im Kopfballduell mit Paul Verhaegh von Wolfsburg. Foto: Jan Kuppert FOTO: Jan Kuppert
Berlin. Das Ende seiner langen Leidenszeit konnte Julian Schieber gar nicht richtig genießen. „Es ging alles leider so schnell“, berichtete der Stürmer von Hertha BSC nach seiner Einwechslung beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg. Erstmals seit 413 Tagen stand Schieber nach einer erneuten Knieverletzung wieder auf dem Platz - und sieht sich im Alter von 29 Jahren noch lange nicht am Ende: „Ich will noch zwei, drei, vier Jahre auf Topniveau weiterspielen, das traue ich mir zu.“ dpa

Zum zweiten Mal in seiner Karriere kämpfte er sich nach einem Knorpelschaden wieder heran. Mit Sprechchören wurde Schieber von den Hertha-Fans gefeiert, als er in der 83. Minute für Salomon Kalou aufs Feld kam. „Ich bin einfach froh, nach 14 Monaten wieder Teil der Mannschaft zu sein. Es war echt eine harte Zeit mit langen Nächten“, sagte Schieber und bekannte: „Viele hatten mich schon abgeschrieben.“

Wo seine sportliche Zukunft nun spielen wird, ist dabei aber noch unklar. Schiebers Vertrag beim Berliner Fußball-Bundesligisten läuft am Saisonende aus. „Wir haben wirklich noch keine großen Gespräche geführt“, berichtete er. „Vielleicht kommen die Gespräche jetzt zustande, ich weiß es nicht.“

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