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Rückkehrer: Braun und Aubry stärken Eisbären

Berlin. Die Rückkehrer machen die Eisbären noch stärker: Constantin Braun und Louis-Marc Aubry haben gleich wieder eine Hauptrolle bei den Berliner eingenommen. Constantin Braun, der nach einer Depressionserkrankung monatelang gefehlt hatte, erzielte bei seinem Saisondebüt das entscheidende 2:1 in Iserlohn. Aubry traf gegen Ingolstadt im Schlussdrittel zum Ausgleich, der das 2:1 nach Verlängerung erst ermöglichte. „Es fühlt sich gut an, nach fast zwei Monaten wieder zurück zu sein“, sagte der 26-jährige Kanadier. dpa

Aubry war nach einem Mitte Oktober erlittenen Fingerbruch erst in der vergangenen Woche zu seinem Comeback gekommen. Sein Tor zählte zu den wenigen herausragenden Momenten in einem zerfahrenen Heimspiele gegen den ERC Ingolstadt. Nachdem der Angreifer bei einem Schussversuch zu Fall gebracht worden war, schob er den Puck gekonnt im Liegen über die Linie. Mit zwei Siegen behaupteten die Eisbären Platz eins in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Lob gab es für beide Rückkehrer von Trainer Uwe Krupp: „Sie haben einen guten Job gemacht.“ Für den etatmäßigen Verteidiger Braun sei es zwar „eine gewisse Umgewöhnung“, nun als Linksaußen aufzulaufen. Er habe sich aber „schnell integriert“ und „gut gespielt“. Froh ist Krupp auch über die Rückkehr von Aubry: „Wir haben letzte Saison in den Playoffs schon gesehen, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. Er hat uns gefehlt, als er verletzt war.“ Der Kanadier sei „sowohl in der Abwehr als auch in der Offensive ein wichtiger Spieler“.

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