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Rot-Rot will Schulschließungen vorerst aussetzen

Simona Koß (SPD), bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Foto: Nestor Bachmann/Archiv
Simona Koß (SPD), bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Foto: Nestor Bachmann/Archiv FOTO: Nestor Bachmann
Potsdam. Die rot-rote Koalition in Brandenburg will die Schließung von Schulen wegen zu geringer Schülerzahlen vorerst aussetzen. Eine entsprechende Regelung solle bis zum Schuljahr 2020/21 gelten, sagte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Simona Koß, am Dienstag in Potsdam. Man wolle Ruhe in die Schulen bringen und zunächst die Empfehlungen abwarten, die eine Demografie-Kommission im kommenden Jahr zur Schulentwicklung im ländlichen Raum abgeben werde. dpa

Die rot-rote Koalition in Brandenburg will die Schließung von Schulen wegen zu geringer Schülerzahlen vorerst aussetzen. Eine entsprechende Regelung solle bis zum Ende des Schuljahres 2019/20 gelten, sagte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Simona Koß, am Dienstag in Potsdam. Man wolle Ruhe in die Schulen bringen und zunächst die Empfehlungen abwarten, die eine Demografie-Kommission im kommenden Jahr zur Schulentwicklung im ländlichen Raum abgeben werde.

In diesem Jahr stünden nach Angaben der Koalition zwei Schulen vor der Schließung, im kommenden zwei weitere. Laut Linken-Fraktionschef Ralf Christoffers handelt es sich bei den aktuell betroffenen um die Oberschule mit Grundschule Glöwen (Prignitz) und die Oderbruch-Oberschule Neutrebbin (Märkisch-Oderland). „Eine Schule zu schließen, das geht schnell, sie möglicherweise wieder aufzubauen, das ist ein ganz anderes Thema“, sagte Christoffers.