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Prügelattacke auf Alexanderplatz: Angeklagte schweigen

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv FOTO: David-Wolfgang Ebener
Berlin. Nach einer Prügelattacke auf dem Alexanderplatz in Berlin gegen einen 37 Jahre alten Mann haben sich zwei Angeklagte vor dem Landgericht in Schweigen gehüllt. Den 44- und 30-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Sie sollen den Geschädigten, den sie kannten, in einem Streit spontan angegriffen haben. An einem Brunnen hätten sie den 37-Jährigen geschlagen und dann den am Boden Liegenden getreten, heißt es in der am Freitag zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Der Attackierte habe erhebliche Gesichts- und Kopfverletzungen erlitten. dpa

Die Angeklagten waren den Angaben zufolge stark alkoholisiert. Bei dem 30-Jährigen wurden laut Anklage kurz nach der Prügelei 4,87 Promille Alkohol im Blut festgestellt. Alle drei Männer sollen zuvor gemeinsam gezecht haben. Eine Passantin habe die Polizei alarmiert. Dem 44-jährigen Angeklagten werden zudem mehrere Diebstähle in Supermärkten vorgeworfen. Er habe ausnahmslos Alkohol und Tabak gestohlen. Der Prozess geht am 19. Januar weiter.