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Prozess gegen mutmaßlichen Moschee-Bomber

Ein Hinweisschild am Landgericht Dresden. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
Ein Hinweisschild am Landgericht Dresden. Foto: Matthias Hiekel/Archiv FOTO: Matthias Hiekel
Dresden. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Moschee-Bomber hat am Mittwoch vor dem Landgericht Dresden begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 31-Jährigen unter anderem das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen und versuchten Mord in vier Fällen vor. Der Monteur aus Dresden soll aus Fremdenhass im September 2016 vor der Tür der Fatih Camii Moschee drei Rohrbomben gezündet haben. Laut Anklage brachte er anschließend einen weiteren Sprengsatz am Kongresszentrum zur Explosion. Der Mann war schon als Redner beim fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten. Die Anschläge hatten wenige Tage vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. dpa