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Zug stark beschädigt
Polizei sucht nach ICE-Unfall zwei Kinder

Rote Rücklichter an einem ICE. Foto: Matthias Balk/Archiv
Rote Rücklichter an einem ICE. Foto: Matthias Balk/Archiv FOTO: Matthias Balk
Berlin. Ein mit etwa 560 Reisenden besetzter ICE ist in Brandenburg liegengeblieben, nachdem er über ein Hindernis gefahren war. Dabei handelte es sich möglicherweise um Schottersteine, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstagabend sagte. dpa

Der Zug wurde so stark beschädigt, dass er nach Angaben der Deutschen Bahn nicht mehr weiterfahren konnte. Nach ersten Informationen wurde niemand verletzt. Der ICE aus Hamburg sollte über Berlin nach München fahren, ein Zugteil nach Jena Paradies in Thüringen.

Nach dem Unfall eines ICE in der Nähe von Neustadt (Dosse) sucht die Bundespolizei nach zwei Kindern, die den Zwischenfall verursacht haben könnten. Die Brandenburger Polizei habe zwei Zeugen ausfindig gemacht, die die Kinder in der Nähe der Gleise beobachtet hätten, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Berlin am Freitag. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet. Der mit etwa 560 Reisenden besetzte ICE war am Donnerstagabend liegengeblieben, nachdem er über ein Hindernis gefahren war. Nach ersten Erkenntnissen waren Schottersteine auf die Bahngleise geworfen worden.

Der Zug wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Die Fahrgäste stiegen später in Ersatzzüge um. Dabei erlitt ein Mensch Kreislaufprobleme und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Bundespolizei twitterte.

Tweet der Bundespolizei