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Osram baut Hightech-Standorte in Regensburg und Berlin aus

Ein Mitarbeiter von Osram Opto Semiconductors geht durch einen Reinraum. Foto: Armin Weigel/Archiv
Ein Mitarbeiter von Osram Opto Semiconductors geht durch einen Reinraum. Foto: Armin Weigel/Archiv FOTO: Armin Weigel
München/Berlin. Der Beleuchtungshersteller Osram setzt bei seinem Konzernumbau weiterhin auf Deutschland - unter anderem auf Berlin. „Hightech kann auch in Deutschland produziert werden“, sagte Vorstandschef Olaf Berlien auf der Technikmesse CES in Las Vegas. dpa

In Berlin baue Osram ein neues Software- und Elektronik-Zentrum für Technologien zum autonomen Fahren. „Da suchen wir gerade Mitarbeiter. Es ist nicht einfach, gute Leute sind schwer zu finden. Trotzdem bleibe ich dabei: Der deutsche Standort und die deutsche Ingenieurskunst haben viel erreicht.“ Er sehe heute keinen Grund, das woanders machen zu lassen, betonte Berlien.

Im Zuge des Konzernumbaus hatte Osram seine traditionelle Lampensparte abgespalten und an ein Konsortium um einen chinesischen Investor verkauft. Die ehemalige Osram-Tochter Ledvance hatte dann angekündigt, 1300 Stellen - mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in Deutschland - streichen zu wollen.