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NOFV und Babelsberg 03: Gemeinsamer Gesprächstermin

Potsdam. Fußball-Regionalligst SV Babelsberg 03 und der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) wollen im Streit um ein verhängtes Strafgeld von 7000 Euro aufeinander zugehen. Wie beide Seiten am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten, wird es Anfang März einen gemeinsamen Gesprächstermin geben. „Dieser Termin bietet allen Beteiligten die Möglichkeit der Vorbereitung einer lösungsorientierten Gesprächsführung“, hieß es in der knappen Mitteilung. dpa

Der NOFV hatte einen Antrag beim eigenen Verbandsgericht auf ein Verfahren gegen den Regionalligisten gestellt. Das Abbrennen von Pyrotechnik und „Nazischweine“-Rufe der Babelsberger Fans beim Spiel gegen Energie Cottbus im April vorigen Jahres waren Gegenstand der Auseinandersetzung.

Der Regionalligist wollte das Urteil wegen des Abrennens von Pyrotechnik akzeptieren. Er wendet sich aber dagegen, dass es in der Urteilsbegründung des NOFV eine Gleichsetzung zwischen den Naziparolen der Cottbuser Fans und der Abwehr darauf durch die eigenen Anhänger („Nazischweine raus“) gegeben hätte.

Mittlerweile hat der NOFV einen aus seiner Sicht „stilistischen“ Fehler beim Sportgerichts-Urteil gegen Babelsberg eingeräumt. Der Verein sei nicht bestraft worden, weil bei dem Spiel gegen Cottbus aus Reihen der Babelsberger „Nazischweine raus“ gerufen worden sei. Dieser Satz sei fälschlich in das Urteil geraten.

Urteil des NOFV gegen Cottbus im November 2017

NOFV-Pressemitteilung zur Strafe gegen Babelsberg

NOFV-Urteil gegen Babelsberg am 1. Februar 2018

1. NOFV-Urteil im Juni 2017

Solidaritäts-Aufruf Babelsberg

Vereins-Mitteilung Babelsberg