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Noch kein Urteil im Prozess um Misshandlung

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv
Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv FOTO: Uli Deck
Frankfurt. /bb) - Im Berufungsprozess um die Misshandlung eines zwölf Tage alten Säuglings wird heute vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) das Urteil erwartet. Auf der Anklagebank sitzt der 37 Jahre alte Vater. Das Amtsgericht Eberswalde (Barnim) hatte den Mann und die die 25 Jahre alte Mutter des Kindes bereits im Februar 2015 wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Gegen das Urteil hatten beide damals Berufung eingelegt. dpa

dpa/bb) - Der Berufungsprozess um die Misshandlung eines zwölf Tage alten Säuglings vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) ist am Montag vertagt worden. Ursprünglich sollte zu Wochenbeginn ein Urteil gefällt werden. Auf der Anklagebank sitzt der 37 Jahre alte Vater des Jungen.

Vor der Urteilsverkündung wollte das Gericht noch die Mutter des heute sechs Jahre alten Kindes als Zeugin hören, sie erschien jedoch nicht. Der Prozess wird nun am kommenden Montag (16.4.) fortgesetzt. Dann soll die Frau erneut vorgeladen und notfalls mit Hilfe der Polizei vorgeführt werden.

Der Angeklagte war ebenso wie die 25 Jahre alte Mutter wegen der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung im Februar 2015 vom Amtsgericht Eberswalde (Barnim) zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Eltern sollen das schreiende Kleinstkind im Oktober 2011 geschlagen und dabei lebensgefährlich verletzt haben. Gegen dieses Urteil hatte der Mann Berufung eingelegt.