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Bürgermeisterwahl
Noch kein neuer Rathauschef von Lauchhammer: Stichwahl

Eine Hand steckt einen Stimmzettel in die Wahlurne. Foto: Peter Endig/Archiv
Eine Hand steckt einen Stimmzettel in die Wahlurne. Foto: Peter Endig/Archiv FOTO: Peter Endig
Lauchhammer. Die wahlberechtigten Einwohner der Kleinstadt Lauchhammer in Südbrandenburg stimmen heute über einen neuen hauptamtlichen Bürgermeister ab. Amtsinhaber Roland Pohlenz (parteilos) kandidiert nach einer ersten Amtszeit erneut, wie die Wahlleitung mitteilte. Er hat vier Gegenkandidaten. Es handele sich allesamt um Einzelkandidaten, die nicht von einer Partei aufgestellt wurden. Zum Teil sitzen sie in der Stadtverordnetenversammlung. Etwa 13 000 Bewohner von Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz) können ihre Stimme laut Wahlleitung abgeben. In der Stadt leben insgesamt rund 14 850 Menschen. Die Wahllokale sind von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. dpa

Die Suche nach einem neuen Bürgermeister für die Kleinstadt Lauchhammer in Südbrandenburg wird in einer Stichwahl entschieden. Bei der Wahl am Sonntag erhielt keiner der fünf Kandidaten die erforderliche Mehrheit, wie die Wahlleitung am Abend mitteilte. Auf Amtsinhaber Roland Pohlenz (parteilos) entfielen demnach 47,87 Prozent der Stimmen. Er tritt bei der Stichwahl in zwei Wochen gegen Mirko Buhr (parteilos) an, der beim ersten Durchgang 33,79 Prozent der Stimmen holte. Die Wahlbeteiligung lag laut der Stadt bei knapp 50 Prozent. 13 006 Einwohner waren wahlberechtigt.

Pohlenz kandidierte nach einer ersten Amtszeit erneut. Bei seinen vier Gegenkandidaten handelte sich nach Angaben der Wahlleitung allesamt um Einzelkandidaten, die nicht von einer Partei aufgestellt wurden. Zum Teil sitzen sie in der Stadtverordnetenversammlung.

Die Amtszeit eines hauptamtlichen Bürgermeisters beträgt in Brandenburg acht Jahre. Ein Kandidat gilt als gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der Stimmen erhält und wenn diese Mehrheit mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten ausmacht, wie aus dem brandenburgischen Kommunalwahlgesetz (Paragraf 72) hervorgeht. Falls keiner der Kandidaten gewinnt, kommt es zu einer Stichwahl zwischen den Kandidaten, die die höchsten Stimmzahlen erhalten haben.

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