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Niroomand beklagt „desolate Leistung“ der Berlin Volleys

Berlin. Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys hat nach einer erschreckend schwachen Leistung bereits die vierte Saisonniederlage kassiert. Die Volleys unterlagen am Samstag bei der SVG Lüneburg mit 0:3 (22:25, 21:25, 22:25). Vor 1500 Zuschauern in der Hamburger CU-Arena verpatzten die Berliner damit die Generalprobe für ihren Champions-League-Auftritt am Mittwoch gegen Club-Weltmeister Zenit Kasan gründlich. dpa

Kaweh Niroomand wollte nichts beschönigen. „Das war eine desolate Leistung“, sagte der Manager der Berlin Volleys nach der 0:3 (22:25, 21:25, 22:25)-Bundesligapleite beim bisherigen Tabellensiebenten SVG Lüneburg. Für den deutschen Meister gerät sogar der zweite Tabellenplatz wieder in Gefahr, der für ein mögliches Playoff-Halbfinale einen Heimvorteil bringen würde.

Für Niroomand waren die Schwachstellen beim Auftritt der Volleys vor 1500 Zuschauern in der CU-Arena von Hamburg-Neugraben offenkundig: „Es fehlte bei uns jegliche Ordnung, keiner hat zu seiner Normalform gefunden.“ Das wiederum wirft auch die Frage auf, ob Trainer Luke Reynolds wirklich in der Lage ist, die Mannschaft voranzubringen, um die hohen Erwartungen doch noch zu erfüllen.

Zu spät korrigierte Reynolds gegen Lüneburg seinen Fehler, den besten Volleys-Angreifer Paul Carroll für das Champions-League-Heimspiel gegen Zenit Kasan am Mittwoch schonen zu wollen. Bis zum 10:16 im zweiten Satz bewies Kyle Russell auf der Diagonalposition, dass er kein annähernd gleichwertiger Ersatz für Carroll ist.

In der ganzen Tristesse versuchte es wenigstens Volleys-Libero Luke Perry mit etwas Aufmunterung. „Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen, sondern müssen jetzt gegen Kasan unsere Bestform abrufen“, appellierte der Australier an seine Mitstreiter.

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