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Neues Museum über Gesundheit am Robert Koch-Institut

Robert Koch-Institut steht über dem Eingang eines Gebäudes. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv
Robert Koch-Institut steht über dem Eingang eines Gebäudes. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv FOTO: Klaus-Dietmar Gabbert
Berlin. Ein Brutschrank für Bakterien von Robert Koch und andere Exponate zum Thema Gesundheit: Am Robert Koch-Institut in Berlin-Wedding öffnet in wenigen Tagen ein neues Museum. In der Ausstellung gehe es um Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen, kündigte das Institut an. Die Schau ist vom 1. Dezember an für Besucher zugänglich. Am RKI gab es schon vorher ein Museum, das nach den Angaben nun erheblich vergrößert, inhaltlich erweitert und neu gestaltet worden ist. Dabei sei auch das Naturkundemuseum beteiligt gewesen, hieß es. dpa

Neben dem Brutschrank sind weitere Ausstellungsstücke aus dem Besitz des Arztes und Forschers Robert Koch zu sehen, es geht aber auch um die heutige Forschung am RKI. So können Besucher zum Beispiel Blasrohre sehen, mit denen Forscher Wildtiere in Afrika betäuben, um nach potenziell für Menschen gefährlichen Erregern zu suchen.

Das RKI ist ein Bundesinstitut. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Überwachung, Prävention und Bekämpfung von Krankheiten. Von der Institutsgründung 1891 - zunächst als Königlich Preußisches Institut für Infektionskrankheiten - bis 1904 wurde es von Robert Koch geleitet. Zu den Leistungen des Arztes und Forschers gehört die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers. Dafür erhielt er 1905 den Medizin-Nobelpreis. Am Institut am Berliner Nordufer steht auch das Mausoleum Robert Kochs. Er war dort 1910 beigesetzt worden.

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