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Netzhoppers patzen immer wieder in den „Satzverlängerungen“

Bestensee. Die Netzhoppers KW-Bestensee haben in der Volleyball-Bundesliga ihre zehnte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Am 15. Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Mirko Culic am Samstag dem Tabellenvierten SWD powervolleys Düren trotz erbitterter Gegenwehr mit 0:3 (25:27, 24:26, 25:27). Alle drei Sätze wurden vor 475 Zuschauern in der Landkost-Arena von Bestensee erst in der Verlängerung über den 25. Punkt hinaus entschieden. Beim Verlierer war Björn Andrae mit 17 Punkten der erfolgreichste Angreifer. dpa

Selbst der Gegner hatte am Ende Mitleid mit den Volleyballern der Netzhoppers KW-Bestensee. „Die waren in diesem Jahr schon oft nahe dran. Aber dann passieren ihnen am Ende immer ein, zwei folgenschwere Fehler“, sagte Stefan Falter, der Trainer der SWD powervolleys Düren. 3:0 (27:25, 26:24, 27:25) hatte seine Mannschaft bei den Brandenburgern am Samstagabend gewonnen. In allen drei Sätzen fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, stets hatten die Netzhoppers das Nachsehen.

Diese Schwäche der Netzhoppers zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison: Die Mannschaft von Trainer Mirko Culic hält über weite Strecken mit vermeintlich stärkeren Gegnern mit. Aber sobald ein Satz über den 25. Punkt hinausgeht, gilt er als verloren. Nunmehr schon zehnmal gerieten die Brandenburger in der laufenden Spielzeit in eine Satzverlängerung. Erst ein einziges Mal konnten sie sich dabei durchsetzen: Am 18. November 2017 mit 27:25 bei der 1:3-Heimniederlage gegen den TSV Herrsching.

„Wir haben viele junge Spieler. Die müssen noch Erfahrungen sammeln“, sagte Trainer Culic unlängst. In der Bundesliga-Tabelle ist die Mannschaft mit ihren 13 Punkten im Mittelfeld. Sie hat damit beste Voraussetzungen, um in den letzten fünf Saisonspielen nun ganz befreit aufspielen zu können.

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