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Netzhoppers entledigen sich aller Abstiegssorgen

Bestensee. Die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee haben letzte Zweifel an ihrem Bundesliga-Verbleib beseitigt. „Mit dem Abstieg haben wir in dieser Saison wohl nichts mehr zu tun“, sagte Manager Arvid Kinder nach dem schwer erkämpften 3:1-Erfolg beim sieglosen Schlusslicht Bergische Volleys Solingen am Sonntag. Der Abstand zum Tabellenletzten hat sich damit auf beruhigende 13 Punkte vergrößert. dpa

Schwer zu glauben jedoch, dass die Netzhoppers nach oben hin noch einmal die Playoff-Plätze angreifen können. Sieben Punkte Rückstand auf Rang acht wären da in den verbleibenden sechs Saisonspielen wettzumachen. „Noch sind 18 Punkte zu vergeben. Davon wollen wir so viele wie möglich holen“, sagte Kinder, gab aber auch zu: „Es wird sehr schwer.“

Netzhoppers-Trainer Mirko Culic feiert an diesem Montag seinen 55. Geburtstag. Mit dem Sieg in Solingen machte ihm seine Mannschaft vorab das erwartbare Geschenk. Doch die Leistung ließ viele Wünsche offen. „Es gab Höhen und Tiefen“, meinte Kinder, hob aber positiv hervor: „Unsere Mannschaft hat nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage eine Woche zuvor gegen Bühl eine gute Reaktion gezeigt.“

Das gewichtigste Handicap der Netzhoppers ist derzeit der Ausfall von Filip Gavenda. Der beste Angreifer des Teams fehlt seit Wochen wegen Kniebeschwerden. Schnelle Besserung ist nicht in Sicht. „Er wird frühestens in drei Wochen wieder dabei sein“, teilte Kinder mit.

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