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Netzhoppers ärgern sich: „Ein wenig der Wurm drin“

Bestensee. Der Ärger über die erneut verpasste Siegchance war bei den Netzhoppers auch am Tag nach der knappen Niederlage gegen den TSV Herrsching noch nicht abgeklungen. „Aktuell ist bei uns ein wenig der Wurm drin. Wir sind zurzeit nicht in der Lage, in den entscheidenden Momenten zum Satzende hin endgültig den Deckel draufzumachen“, erklärte Trainer Mirko Culic am Sonntag. Der Brandenburger Volleyball-Bundesligist war beim 1:3 (27:25, 18:25, 28:30, 22:25) ein Gegner auf Augenhöhe, stand am Ende aber wieder ohne Punkt da. dpa

Nach dem Gewinn des ersten Satzes hatten die Gäste vor 462 Zuschauern im dritten Durchgang vier Satzbälle. „Beim 28:26 waren wir eigentlich schon durch. Leider sah der Schiedsrichter als Einziger in der Halle eine Netzberührung, die zum Weiterspielen führte“, bemerkte Manager Arvid Kinder. Auch den vierten Satz dominierten die Netzhoppers lange. Der dritte Saisonsieg aber gelang am Ende nicht. „Wir haben es den Gästen in gewissen Situationen viel zu einfach gemacht“, gestand Mittelblocker Paul Sprung.

Mit fünf Punkten steht die Mannschaft aus Bestensee in der Tabelle auf Rang neun. „Jetzt muss ich in der kommenden Trainingswoche viel Aufbauarbeit leisten, damit meine Jungs sich voll auf das Pokal-Viertelfinale in Bühl konzentrieren können“, bemerkte Chefcoach Culic. Die Partie bei den Bisons Bühl ist am Samstag (20.00 Uhr).

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