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Netz bietet Einblicke in das Leben einer Staren-Familie

Ein Star bringt seine Brutstätte auf Vordermann. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Ein Star bringt seine Brutstätte auf Vordermann. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv FOTO: Karl-Josef Hildenbrand
Berlin. Naturfreunde können in diesem Frühjahr den Staren in die Kinderstube schauen. Eine Webcam überträgt Brut und Aufzucht der Jungen life aus einem Nistkasten im Alten Land bei Hamburg. Eine weitere Kamera ist in einem Garten am Stadtrand Berlins installliert, wie der NABU am Montag mitteilte. „In Kürze werden die Starenmännchen den Kasten mit Nistmaterial füllen und sich um eine Partnerin bemühen“, sagte NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. „Sind sie erfolgreich, legt das Weibchen ab Anfang April vier bis sechs grünlich-blaue Eier.“ Unter „www.nabu.de/staren-webcam“ kann man dabei sein, wenn der „Vogel des Jahres 2018“ brütet, schlüpft und seinen Nachwuchs füttert. dpa

Naturfreunde können in diesem Frühjahr den Staren in die Kinderstube schauen. Eine Webcam überträgt Brut und Aufzucht der Jungen life aus einem Nistkasten Berlin-Zehlendorf. Eine weitere Kamera ist in einem Garten im Alten Land bei Hamburg installiert, wie der NABU am Montag mitteilte. „In Kürze werden die Starenmännchen den Kasten mit Nistmaterial füllen und sich um eine Partnerin bemühen“, sagte NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. „Sind sie erfolgreich, legt das Weibchen ab Anfang April vier bis sechs grünlich-blaue Eier.“ Unter „www.nabu.de/staren-webcam“ kann man dabei sein, wenn der „Vogel des Jahres 2018“ brütet, schlüpft und seinen Nachwuchs füttert.

In Deutschland gibt es laut Nabu 2,8 bis 4,5 Millionen Brutpaare. Vor 20 Jahren gab es noch 50 Prozent mehr der schillernden Vögel. Der Star wurde 2015 darum auf der Roten Liste von ungefährdet auf Kategorie 3 (gefährdet) hochgestuft.