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Nach Missbrauch eines Mädchens: Geständnis angekündigt

Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv
Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv FOTO: Peter Steffen
Berlin. Ein 67-jähriger Mann, der ein kleines Mädchen in seiner Gartenlaube in Berlin-Britz missbraucht haben soll, muss sich von heute an vor dem Landgericht verantworten. Nach den Ermittlungen soll es in der Zeit von April bis Juni dieses Jahres zu drei sexuellen Übergriffen auf das damals etwa achtjährige Kind gekommen sein. Als sich das Mädchen weigerte, seinen Forderungen nachzukommen, habe der 67-Jährige mit Schlägen gedroht. Der Verdächtige habe sich auch vom Widerstand des Kindes nicht abhalten lassen. Dem Rentner wird unter anderem schwerer sexueller Missbrauch, Vergewaltigung und Körperverletzung zur Last gelegt. Fünf Prozesstage sind vorgesehen. dpa

Ein 67-jähriger Mann, der ein kleines Mädchen in seiner Gartenlaube in Berlin-Britz missbraucht haben soll, hat vor dem Landgericht ein Geständnis angekündigt. Der Angeklagte werde die Vorwürfe einräumen, erklärte sein Verteidiger zu Prozessbeginn am Montag. Dem Rentner werden drei sexuelle Übergriffe auf das damals siebenjährige Kind zur Last gelegt. Bei der letzten Tat habe die Mutter den Mann auf frischer Tat ertappt. Die Aussage des Angeklagten werde voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 6. Dezember erfolgen, sagte der Anwalt.

Der 67-Jährige war den Ermittlungen zufolge in der Gartenkolonie Nachbar der Großeltern des Mädchens. Bei Besuchen des Kindes sei es von April bis Juni zu den mutmaßlichen Taten gekommen. Als sich das Mädchen weigerte, seinen Forderungen nachzukommen, habe der 67-Jährige mit Schlägen und der Polizei gedroht. Der Verdächtige habe sich auch vom Widerstand des Kindes nicht abhalten lassen, heißt es weiter in der Anklage.

Die Mutter des Mädchens hatte Angaben zufolge am 2. Juni die Laube des Angeklagten betreten, als er sich gerade an ihrer Tochter verging. Sie erstattete sofort Anzeige. Der 67-Jährige, der nicht vorbestraft ist, befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Mit einem Urteil wird Anfang Januar gerechnet.