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Milliarden in Staatskasse: Berlin schafft Rekordüberschuss

Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD). Foto: Maurizio Gambarini/Archiv FOTO: Maurizio Gambarini
Berlin. Das Land Berlin hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld eingenommen als ausgegeben: Der Überschuss liegt bei 2,1 Milliarden Euro. Das ist nach Angaben der rot-rot-grünen Landesregierung der höchste Überschuss in der Stadtgeschichte. „Die Jahre des Sparens und der Konsolidierung haben uns Spielräume geschaffen, die wir jetzt mit Projekten füllen können“, teilte Regierungschef Michael Müller (SPD) am Dienstag mit. dpa

Die Hauptstadt hatte 2015 ein Plus von 486 Millionen Euro erwirtschaftet, im Haushaltsjahr 2016 lag der Überschuss bei 1,25 Milliarden Euro. Jetzt liegt er noch höher. Ein Grund sind hohe Steuereinnahmen. Bundesweit spülen Rekordbeschäftigung und gute Konjunktur mehr Steuern in die Staatskassen als erwartet.

Außer geplanten Investitionen könne das Land nun auch „den Schuldenberg schneller abbauen“, erklärte Müller. Berlin hat noch Schulden von rund 59 Milliarden Euro. Wie viel in den Schuldenabbau fließt und was sonst mit dem zusätzlichen Geld passieren soll, will die Senatsverwaltung für Finanzen an diesem Mittwoch vorstellen. Im Dezember war Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) davon ausgegangen, gut 900 Millionen Euro abtragen zu können.

Mitteilung der Landesregierung

Haushaltspläne von Berlin