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| 12:25 Uhr

Mehr als 160.000 Kita-Kinder in Berlin

Die Zahl der Kindergartenkinder in Berlin hat wie in den Jahren zuvor zugenommen. Foto: Jens Büttner/Archiv
Die Zahl der Kindergartenkinder in Berlin hat wie in den Jahren zuvor zugenommen. Foto: Jens Büttner/Archiv FOTO: Jens Büttner
Berlin. Die Zahl der Berliner Kita-Kinder hat 2017 wie schon in den Vorjahren zugenommen. Zum Jahresende wurden 161 816 Kinder in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege betreut. Das waren gut 4000 mehr als vor Jahresfrist, wie aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Familie auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervorgeht. Bei den unter dreijährigen Kindern liegt die Betreuungsquote demnach bei 47,0 Prozent. In der Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen besuchen 92,8 Prozent der Kinder eine Kita. dpa

Ein Fünftel der betreuten Kinder nutzt Angebote der fünf Kita-Eigenbetriebe des Landes. Die übrigen besuchen Einrichtungen freier Träger. 49 040 der Kinder in den Kitas - also etwa 30 Prozent - sind nichtdeutscher Herkunft.

Laut Statistik waren zum Stichtag 31. Dezember stadtweit betrachtet etwa 96 Prozent aller angebotenen Kitaplätze belegt - es gab also rein rechnerisch einen Puffer. In der Praxis wurden jedoch zuletzt Lücken bei der wohnortnahen Versorgung mit Kita-Plätzen deutlich. Eltern zogen teils vor Gericht, um ihren gesetzlich verbrieften Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch durchzusetzen.

Vor dem Hintergrund der absehbar weiter wachsenden Stadt plant der Senat einen Kita-Ausbau. Allein im Zuge des Landesprogramms „Auf die Plätze, Kita los“ sollen in diesem Jahr 3562 neue Plätze finanziert werden, wie die Familienverwaltung mitteilte. Aber auch aus anderen Pogrammen fließt Geld. Mehr Personal soll nicht zuletzt mit Hilfe von mehr Quereinsteigern eingestellt werden.

Kita-Plätze 2017

Kita-Plätze 2016