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Mauer-Stiftung: Rund 955 000 Besucher an historischen Orten

Axel Klausmeier, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer. Foto: Lukas Schulze/Archiv
Axel Klausmeier, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer. Foto: Lukas Schulze/Archiv FOTO: Lukas Schulze
Berlin. Rund 955 000 Interessierte haben in diesem Jahr bislang die Gedenkstätten der Berliner Mauer-Stiftung besucht. Die wenigen historischen Orte, an denen noch Spuren der Geschichte von Mauer und Teilung zu finden sind, müssten bewahrt und weiter vermittelt werden, teilte Stiftungs-Direktor Axel Klausmeier mit. dpa

2016 registrierte die Gedenkstätte rund 976 000 Besucher. Gerechnet werde bis zum Jahresende mit einem leichten Rückgang der Zahlen gegenüber dem Vorjahr. „Die Besucherzahlen sind aber weiter auf einem erfreulich hohen Niveau“, so eine Sprecherin.

Zur Stiftung gehören die Gedenkstätte an der Bernauer Straße mit einem Originalstück der Mauer, das frühere Notaufnahmelager Marienfelde für DDR-Flüchtlinge sowie seit dem Sommer der einstige DDR-Wachturm an der Kieler Straße. Laut Klausmeier gibt es auch ein großes Interesse von ausländischen Touristen an den Geschichtsorten.

Zur East Side Gallery - dem längsten noch erhaltenen Mauerabschnitt - solle möglichst bald ein Bildungsangebot vorgelegt werden, so der Historiker. Das Land Berlin habe der Stiftung das Mandat zum Betrieb des etwa 1,3 Kilometer langen, bemalten Mauerstücks erteilt. Die Open-Air-Galerie ist gerade bei Touristen sehr beliebt. Die Geschichte des historischen Ortes solle nun fundiert dargestellt werden, sagte der Stiftungsdirektor. Dazu werde die Stiftung bald ein Angebot vorlegen.