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Matthias Schweighöfer bricht eine Lanze für Ostdeutschland

Der Musiker und Schauspieler Matthias Schweighöfer im IFA-Sommergarten. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Der Musiker und Schauspieler Matthias Schweighöfer im IFA-Sommergarten. Foto: Britta Pedersen/Archiv FOTO: Britta Pedersen
Magdeburg. Schauspieler und Sänger Matthias Schweighöfer („Kammerflimmern“) verteidigt Ostdeutschland und seine Bewohner gegen bösartige Klischees. „Uns wird immer nachgesagt, dass wir geistig ein wenig zurückgeblieben sind. Ich finde, dass wir bei diesem Klischee stark aufgeholt haben“, sagte der im heutigen Mecklenburg-Vorpommern geborene 36-Jährige der „Volksstimme“. Er sei ein „großer Fan des Ostens“. dpa

„Naiv sollen wir angeblich auch sein“, sagte der Schauspieler. „Ich denke: Lieber naiv und ein großes Herz als bestechlich und kalt.“ Die Dialekte in Ostdeutschland seien zwar „verrückt“. Das könne man aber schließlich auch den Bayern und Schwaben vorwerfen.

Ein Problem sieht er jedoch in der politischen Stimmung in seiner Heimat. In seinem Geburtsort Anklam wurde die AfD stärkste Kraft. Die Partei benenne zwar Probleme und verspreche Lösungen, „aber die wird von denen nicht kommen“, sagte Schweighöfer. Die etablierten Parteien müssten den Menschen wieder Mut machen und deren Probleme ernst nehmen.

Interview Volksstimme