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Mann in Charlottenburg wegen Mordverdachts festgenommen

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv FOTO: Friso Gentsch
Berlin. Ein Mann ist wegen dringenden Mordverdachts am Donnerstagmorgen in Berlin-Charlottenburg festgenommen worden. Der 47-Jährige stehe unter Verdacht, einen bislang vermissten 42-Jährigen aus Wilmersdorf getötet zu haben, teilte die Polizei mit. „Beide lebten in einer gemeinsamen Wohnung“, sagte eine Sprecherin. Demnach wurde der Mann am Morgen in einer Charlottenburger Kneipe verhaftet. „Er ist nun in Untersuchungshaft.“ Der Haftbefehl wurde bereits am Mittwochnachmittag erlassen. Es werde ermittelt, ob möglicherweise Habgier ein Motiv sein könnte. dpa

Der Mord an dem 42-jährigen Wilmersdorfer geschah laut Polizei am 19. Oktober, direkt nach seiner Rückkehr aus einem Türkeiurlaub. Über ein vermutlich betrügerisches Schneeball-System könnte der Mann Geld von Investoren verloren, für sich selbst verwandt oder investiert haben. Der Berliner sei mit einem solchen Investment-Modell bereits einmal in die Insolvenz gegangen. Dabei hätten Anleger ihre Einlagen verloren. Zu weiteren Einzelheiten des Mordes und der Festnahme machte die Polizei am Donnerstagnachmittag zunächst keine Angaben.

PM der Polizei