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Lederer: Sanierung nicht bei laufendem Betrieb

Der Schriftzug „Komische Oper“ an dem Opernhaus in der Behrenstraße. Foto: Kalaene Jens/Archiv
Der Schriftzug „Komische Oper“ an dem Opernhaus in der Behrenstraße. Foto: Kalaene Jens/Archiv FOTO: Jens Kalaene
Berlin. Kultursenator Klaus Lederer lehnt eine Sanierung der Komischen Oper Berlin bei laufendem Betrieb ab. „Das wird nicht funktionieren, das ist nicht machbar“, sagte der Linken-Politiker am Montag im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses. Es sei klar, dass als Ausweichquartier das Schiller Theater in Charlottenburg genutzt werden müsse. Die Frage sei lediglich, ob ausschließlich. dpa

Intendant Barrie Kosky hatte erklärt, ein Umzug der Komischen Oper ins Schiller Theater - wie es zuvor die Staatsoper während ihrer Sanierungszeit gemacht hatte - wäre der „Todesstoß“ für sein Haus.

Lederer sagte, er stehe mit Kosky im Gespräch und sei „total aufgeschlossen“ für Alternativen. Zumindest für einen Teil der auf fünf Jahre angelegten Generalsanierung werde man aber um das Schiller Theater nicht umhinkommen.

Die Staatsoper Unter den Linden hatte zu Beginn ihrer Spielzeit im Westen stark unter einem Rückgang der Zuschauerzahlen gelitten. Berlin müsse sich darauf einstellen, dass auch die Übergangszeit für die Komische Oper einen großen finanziellen Aufwand bedeute, so Lederer. Die Generalsanierung des Stammhauses in Mitte ist für die Zeit von 2022 bis 2027 geplant.

Komische Oper Berlin