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Landessportbund: Finanzierungsvereinbarung unterschrieben

LSB-Präsident Klaus Böger. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
LSB-Präsident Klaus Böger. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv FOTO: Bernd von Jutrczenka
Berlin. Der Landessportbund Berlin (LSB) hat finanzielle Planungssicherheit für die kommenden sechs Jahre. Sportsenator Andreas Geisel (SPD) und LSB-Präsident Klaus Böger unterzeichneten am Mittwoch eine Fördervereinbarung, die eine stabile Finanzierung des Sportbunds bis zum Jahr 2023 sicherstellen soll. dpa

In den Haushaltsjahren 2018 und 2019 kann der Verband demnach jeweils bis zu 4,36 Millionen Euro erhalten, insgesamt während der sechsjährigen Vertragslaufzeit mehr als 25 Millionen Euro. Das Geld steht unter anderem für Zuwendungen an die Sportfachverbände zur Verfügung, etwa die Förderung von Leistungssport, Vereinen, Kindern und Jugendlichen in den Vereinen oder die Schwimmförderung.

Mit der Vereinbarung werden sinkende Einnahmen aus Lottomitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie ausgeglichen. Da die Ausgleichszahlungen des Landes zuletzt stagnierten, die Ausgaben aber stiegen, galt der LSB seit einigen Jahren als unterfinanziert.

Böger sprach im Hinblick auf die nun getroffene Vereinbarung von einem „Quantensprung“ für den Sport in Berlin. „Es wurde in der Vergangenheit schon viel versprochen und geredet, aber leider nicht entsprechend gehandelt. Jetzt hat der Sport endlich Planungssicherheit.“ Viele würden davon profitieren.

„Der Vertragsabschluss ist ein sportpolitischer Meilenstein für die Sportmetropole Berlin“, meinte Geisel. Der organisierte Sport könne sich nun auf die gesellschaftlichen Umbrüche in der wachsenden Stadt einstellen. „Berlin braucht den Sport, und der Sport braucht uns.“