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Kurt-Tucholsky-Preis für Sönke Iwersen

Berlin. Der Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik geht dieses Jahr an Sönke Iwersen, den Leiter investigative Recherche beim „Handelsblatt“. Damit wird sein Dossier „Edward Snowden - Schutzengel ganz unten“ gewürdigt. Es verbinde „investigative Recherche mit der Empathie der literarischen Reportage“, heißt es zur Begründung. Iwersen, 1971 in Hamburg geboren, bekommt die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung an diesem Sonntag bei der Jahrestagung der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft in Berlin. Die Laudatio hält der stellvertretende „Handelsblatt“-Chefredakteur Thomas Tuma, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Der Preis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben. dpa