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Kunstwerke gefälscht und verkauft? 46-Jähriger vor Gericht

Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/Archiv
Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/Archiv FOTO: Uli Deck
Berlin. Weil er Zeichnungen bekannter Künstler gefälscht und gewinnbringend verkauft haben soll, kommt ein 46-Jähriger von heute an vor das Berliner Landgericht. Der Angeklagte soll in der Zeit von Oktober 2015 bis November 2016 zahlreiche Fälschungen angefertigt und in zwölf Fällen Bilder an Ahnungslose verkauft haben. Zudem soll der Mann wertlose Fotografien mit gefälschten Stempeln eines namhaften Fotografen „aufgewertet“ und verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte bei 28 Taten rund 86 000 Euro ergaunerte. Für den Prozess um gewerbsmäßige Urkundenfälschung und Betrug sind vier Verhandlungstage vorgesehen. dpa