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Kritik am Juso-Kurs: Cottbus-Chef tritt aus Protest zurück

Cottbus. Bei den Jusos gibt es Widerstand gegen die Kampagne für ein Nein der SPD zur großen Koalition mit der CDU. Der Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation für die Stadt Cottbus, Marco Bedrich, gab aus Protest gegen den Kurs seinen Rücktritt bekannt, wie die Cottbuser SPD am Freitag mitteilte. dpa

Bedrich sagte: „Eine derartige Kampagne gegen die GroKo ist für mich absolut unverständlich. Wenn wir das Leben der Menschen nur ein kleines bisschen verbessern können, sollten wir das tun und uns nicht zu einer theatralischen Selbstfindungsphase einschließen.“ Der 24-Jährige will nach eigenen Angaben SPD-Mitglied bleiben. Rund ein Jahr habe er den Posten des Juso-Chefs in Cottbus innegehabt.

Der Bundesvorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, startet an diesem Freitag in Leipzig die bundesweite Kampagne für ein Nein zur GroKo. Mehr als 460 000 SPD-Mitglieder können vom 20. Februar bis 2. März darüber abstimmen, ob der Koalitionsvertrag mit CDU und CSU zustande kommen soll.

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