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Kollegah und Farid Bang: Echo-Beirat prüft umstrittenen Text

Der deutsche Rapper Kollegah. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Der deutsche Rapper Kollegah. Foto: Andreas Gebert/Archiv FOTO: Andreas Gebert
Berlin. Der Beirat des Musikpreises Echo prüft umstrittene Textzeilen der nominierten Rapper Kollegah und Farid Bang. Man werde prüfen, ob auf dem Song „0815“ die Grenze „zwischen künstlerischer Freiheit und gesellschaftlich nicht hinnehmbaren Äußerungen überschritten wurde“, teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. In einer Textzeile geht es etwa um Auschwitz. Farid Bang erklärte bereits am Dienstag bei Facebook, dass Kollegah und er sich von „jeglicher Form des Antisemitismus oder Hass gegen Minderheiten“ distanzieren. dpa

BVMI-Geschäftsführerin Rebecka Heinz betonte, dass verbale Provokationen im Battle-Rap ein typisches Stilmittel seien. Vorangegangen war der Prüfung ein Bericht der „Bild“-Zeitung, in dem von „Hassparolen“ der Musiker gesprochen wurde.

Die Prüfung solle bis Ende der nächsten Woche abgeschlossen sein, hieß es vom BVMI. Über mögliche Konsequenzen für die Nominierung wolle man nicht spekulieren.

Die beiden Künstler sind mit „Jung, brutal, gutaussehend 3“ unter anderem für den Echo in der Kategorie Album des Jahres nominiert. „0815“ befindet sich auf dem Bonusmaterial des Albums.

Mitteilung des BVMI