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Köhler über Krebserkrankung: „Nicht so viele Gedanken“

Berlins Ex-Profi Benjamin Köhler steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Lukas Schulze/Archiv
Berlins Ex-Profi Benjamin Köhler steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Lukas Schulze/Archiv FOTO: Lukas Schulze
Berlin. Der frühere Bundesligaprofi Benjamin Köhler will sich keine ständige Sorgen über eine mögliche Rückkehr seiner Krebserkrankung machen. „Er kann immer zurückkommen. Im ersten Jahr ist die Rückfallquote am höchsten - und das Jahr habe ich schon überstanden. Umso länger nichts kommt, desto besser stehen die Chancen“, sagte der ehemalige Mittelfeldspieler vom 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). „Aber ich will mir da auch gar nicht so viele Gedanken machen, ich fühle mich gut.“ dpa

Der gebürtige Berliner hatte sich nach einer Anfang 2015 diagnostizierten Krebserkrankung und monatelanger Therapie wieder zurück auf den Platz gekämpft. In der vergangenen Saison stand der 37-Jährige noch bei Union unter Vertrag, absolvierte aber kein Pflichtspiel mehr und beendete anschließend seine aktive Laufbahn.

Vor zwei Monaten habe er Schmerzen im Hüft- und Beckenbereich gehabt. „Wenn so etwas ist, gehen bei mir immer sofort die Alarmglocken an. Ich habe mich dann bei mehreren Ärzten komplett durchchecken lassen und keiner hat etwas gefunden.“ Nach zwei Wochen waren die Schmerzen verschwunden. Am Samstag nimmt Köhler mit einer Legenden-Mannschaft von Union am Berliner Traditionsmasters in der Halle teil.

Nach seinem Karriereende will er sich nun andere Betätigungsfelder suchen. „Ich werde im September eine Eisdiele in der Warschauer Straße eröffnen.“ Er habe auch noch einige weitere Ideen. „Man probiert sich ein bisschen aus. Aber ich werde schon etwas machen.“

Interview der Märkischen Allgemeinen Zeitung