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Keine „Wunderheilung“: Hertha plant ohne Leckie und Darida

Berlins Davie Selke (l.) mit seinem Spielerkollegen Mathew Leckie. Foto: Annegret Hilse/Archiv
Berlins Davie Selke (l.) mit seinem Spielerkollegen Mathew Leckie. Foto: Annegret Hilse/Archiv FOTO: Annegret Hilse
Berlin. Hertha BSC plant auch in den kommenden Partien ohne Mathew Leckie und Vladimir Darida. Mit einer Rückkehr von Offensivspieler Leckie ins Team des Berliner Fußball-Bundesligisten rechne er erst nach der Länderspielpause, sagte Trainer Pal Dardai nach dem Training am Montag. „Es kann vieles passieren, aber eine Wunderheilung bei der Muskulatur gibt es nicht.“ dpa

Leckie fehlte bereits in den vergangenen beiden Pflichtspielen und würde damit voraussichtlich in der Europa League gegen Sorja Luhansk am Donnerstag und in der Liga beim VfL Wolfsburg am Sonntag nicht zum Einsatz kommen. Anschließend spielt Australien in den Playoffs um die Teilnahme bei der WM 2018 gegen Honduras. „Bestimmt muss er hingehen. Ich hoffe, dass die Menschen dort vernünftige Entscheidungen treffen“, sagte Dardai. „Ich kann da nicht reinreden. Mein Wunsch ist, dass er gesund ist, wenn er zurückkehrt.“

Ein Comeback von Mittelfeldspieler Darida nach einer Bänderdehnung im Knie konnte der Ungar ebenfalls noch nicht terminieren. Der Tscheche fehlt seit zwei Wochen. „Das dauert noch lange, es ist schwierig, etwas zu sagen“, erklärte Dardai dazu.

Am Montag startete Hertha mit insgesamt 25 Spielern, darunter Jugendakteure, die Vorbereitung auf die nächste Englische Woche. „Wir müssen beide Tage nutzen für Ballbesitz und für Spielzüge“, sagte Dardai. In der Europa League droht den Berlinern mit nur einem Punkt aus drei Spielen das frühe Aus, vor knapp zwei Wochen gab es in der Auswärtspartie gegen Luhansk eine 1:2-Niederlage.

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