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Kampagne gegen Pendler: Studentisches Leben in Frankfurt

Viele Studenten steigen aus einem Regionalexpress am Bahnhof in Frankfurt. Foto: Patrick Pleul
Viele Studenten steigen aus einem Regionalexpress am Bahnhof in Frankfurt. Foto: Patrick Pleul FOTO: Patrick Pleul
Frankfurt. dpa/bb) - „Zieh nach Frankfurt“ nennt sich eine aktuelle Kampagne des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AstA) der Europa-Universität Viadrina. Mit großflächigen Plakaten und Fotos sowie sieben angeführten Gründen sollen Studenten der Hochschule in Frankfurt (Oder) davon überzeugt werden, nicht länger zu pendeln, sondern an ihrem Studienort auch zu wohnen. Schätzungen zufolge pendelt etwa die Hälfte der rund 6600 Viadrina-Studenten täglich zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin. dpa

Begünstigt wird dies durch die gute Verkehrsanbindung per Zug und das preisgünstige Semesterticket. Nach Ansicht der Viadrina-Studentenvertretung kann sich aufgrund der vielen Pendler unter den Kommilitonen kein studentisches Leben in der Oderstadt entwickeln. Das soll die Kampagne, die sich vor allem an neue Studenten richtet, ändern. Zu den sieben Gründen, die laut AStA für den Wohnort Frankfurt (Oder) sprechen, gehören das einmalige Begrüßungsgeld in Höhe von 200 Euro, die günstigen Mieten und das preiswerte sowie schmackhafte Essen in der polnischen Grenzstadt Slubice.

Zieh nach Frankfurt