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Jeder achte Berliner ist überschuldet

Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv
Ein-Euro-Stücke liegen in einer Geldbörse. Foto: Franz-Peter Tschauner/Archiv FOTO: Franz-Peter Tschauner
Berlin. Den Berlinern geht es wirtschaftlich besser, im Bundesvergleich stehen sie aber noch immer schlecht da. Das geht aus dem Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, der abbildet, wie viele Hauptstädter dauerhaft mehr Geld ausgeben als sie einnehmen - und so in die Überschuldung rutschen. Jeder achte Erwachsene (12,63 Prozent) gilt demnach als überschuldet - bundesweit ist es jeder zehnte (10,04 Prozent). dpa

Das sind 0,11 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, gesunken ist die Quote aber vor allem weil Berlins Einwohnerzahl steigt. Nach Beobachtung von Creditreform gelang es aber auch stark überschuldeten Berlinern - vor allem Männern - einen Arbeitsplatz zu finden und Schulden abzubauen. Die gute Arbeitsmarktlage entschärfe die Hauptauslöser von Überschuldung: Arbeitslosigkeit und Einkommensarmut.

In Spandau, Marzahn-Hellersdorf, Neukölln, Mitte und Reinickendorf sind im Berlin-Vergleich überdurchschnittlich viele Menschen überschuldet. Am besten steht Steglitz-Zehlendorf da, wo jeder zwölfte Erwachsene betroffen ist - in Spandau ist die Quote doppelt so hoch.

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