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Jazzfest Berlin mit 150 Musikern aus aller Welt

Elvin Jones spielt im Haus der Kulturen der Welt das Schlagzeug. Foto: Bernd Settnik/Archiv
Elvin Jones spielt im Haus der Kulturen der Welt das Schlagzeug. Foto: Bernd Settnik/Archiv FOTO: Bernd Settnik
Berlin. Zum Jazzfest Berlin werden bis Sonntag 24 renommierte Jazzformationen mit 150 internationalen Musikern erwartet. Zu ihnen gehören der erst kürzlich preisgekrönte New Yorker Komponist, Schlagzeuger und Bandleader Tyshawn Sorey, Nels Cline mit seinem Projekt „Lovers“ und John Beasley's Monk'estra. dpa

Zum Eröffnungskonzert am Dienstag (31. Oktober) im Lido in Kreuzberg wurde der 83-jährige französische Pianist René Urtreger erwartet. Er hatte vor 60 Jahren mit Miles Davis in Paris die Filmmusik zu Louis Malles „Fahrstuhl zum Schafott“ eingespielt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der im Vorfeld am Montag zu einem Jazzabend auf Schloss Bellevue geladen hatte, nannte das Festival eines der ältesten und angesehensten in Europa. Gerade der Jazz sei eine Musikform, die Künstler unterschiedlichster Herkunft zusammenbringe: „Oft kommt gerade aus den ungewöhnlichsten Zusammenstellungen etwas ganz besonders Kostbares heraus“, erklärte er.

Das Festival wurde in diesem Jahr zum dritten und letzten Mal von Richard Williams gestaltet. Alle Konzerte werden von den ARD-Hörfunkanstalten und von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und zum großen Teil schon während des Festivals live gesendet. Für einige Konzerte gibt es nach Angaben der Veranstalter noch Restkarten an der Abendkasse.

Festivalprogramm