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Jäger wollen Wölfe in das Jagdrecht aufnehmen

Ein Wolf. Foto: Carsten Rehder/Archiv
Ein Wolf. Foto: Carsten Rehder/Archiv FOTO: Carsten Rehder
Berlin. Die Jäger fordern eine zeitnahe Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Das sagte ein Sprecher des Deutschen Jagdverbandes (DJV) am Mittwoch. Hintergrund seien Vorstöße in Brandenburg und Südwestdeutschland, spezielle Entnahmetrupps ohne Rücksprache mit den örtlichen Jägern zu bilden. Das habe zu einer Änderung der bisherigen Position geführt, erklärte DJV-Sprecher Torsten Reinwald in Berlin. dpa

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) setzt sich seit Monaten für eine stärkere Kontrolle ein. „Wir müssen die Ausbreitung des Wolfes managen, auffällige Wölfe müssen konsequent kontrolliert, zügig vergrämt und nötigenfalls erschossen werden, um eine Gewöhnung der Wölfe an den Menschen zu unterbinden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur im Februar. Wölfe zu vergrämen bedeutet, sie dauerhaft zu vertreiben. Eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz lehnte Lies aber ab. Die Sicherheit der Menschen habe oberste Priorität, betonte er wiederholt.

DJV: Jagdrecht in Deutschland

Koalitionsvertrag

Bundesnaturschutzgesetz § 44 und § 45

Dokumentationsstelle zum Thema Wolf

Bundesamt für Naturschutz

Text Wolfsverordnung Brandenburg

NABU zum Wolf

Wölfe in Niedersachsen

Nutztierrisse in Niedersachsen

Wolfsbüro des NLWKN

Bundesjagdgesetz

Wolfcenter Dörverden zur Bejagung von Wölfen