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ISTAF Indoor: Pinto und Chinese Su gewinnen Sprintfinals

Die Sprinterin Gina Lückenkemper lächelt. Foto: Soeren Stache
Die Sprinterin Gina Lückenkemper lächelt. Foto: Soeren Stache FOTO: Soeren Stache
Berlin. Sprinterin Tatjana Pinto hat beim fünften Berliner ISTAF Indoor für den ersten Sieg der deutschen Leichtathleten gesorgt. Die 25-Jährige aus Paderborn gewann das 60-Meter-Finale am Freitagabend in 7,13 Sekunden denkbar knapp vor Mujinga Kambundji aus der Schweiz (7,14) und Michelle-Lee Ahye (Trinidad und Tobago/7,16). Zweitbeste Deutsche war vor 12 100 Zuschauern in der fast ausverkauften Mercedes-Benz-Arena Lisa Mayer aus Wetzlar als Vierte (7,17) vor Gina Lückenkemper aus Leverkusen (7,19). dpa

„Der Vorlauf war schon echt sensationell. Dass ich gut drauf bin, hat sich schon im Training angedeutet. Vor dieser Kulisse hier zu laufen, das ist einfach der Hammer“, sagte Pinto, die schon im Vorlauf mit 7,08 Sekunden eine Weltjahresbestzeit in der noch jungen Hallensaison markiert hatte. Damit knackte auch sie die Norm für die Hallen-WM Anfang März in Birmingham (7,30).

Der Chinese Su Bingtian gewann das Männer-Finale in 6,55 Sekunden überlegen vor dem jungen Italiener Filippo Tortu (6,62) und Sprint-Oldie Kim Collins. Der 41-Jährige aus St. Kitts und Nevis wurde in 6,64 Dritter. Für den Weltmeister von 2003 war es schon der fünfte Start beim weltweit größten Hallen-Meeting. Für den deutschen Hallen- und Freiluft-Rekordhalter Julian Reus aus Erfurt reichte es nach einem Fehlstart, für den er verwarnt wurde, nur zum sechsten und letzten Platz (6,71).

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