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ICE erfasst Hirsch: Strecke Hamburg-Berlin Stunden gesperrt

Zugausfälle auf einer Anzeigetafel. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Zugausfälle auf einer Anzeigetafel. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv FOTO: Bernd Wüstneck
Berlin/Ludwigslust. Nach dem Zusammenstoß mit einem unbekannten Gegenstand ist ein ICE der Deutschen Bahn am Donnerstagabend vorübergehend auf der Strecke Hamburg - Berlin liegengeblieben. Die Strecke wurde in beide Richtungen gesperrt, die Züge wurden umgeleitet. Es sei mit Verspätungen von etwa 20 Minuten zu rechnen, sagte ein Bahn-Sprecher. Bundespolizisten waren am Ort im Einsatz. Der Unfall hatte sich laut Bahn auf dem Abschnitt zwischen Hagenow-Land und Jasnitz in Mecklenburg-Vorpommern ereignet. An Bord des Zuges seien rund 320 Passagiere gewesen. dpa

Auf der Strecke Hamburg - Berlin hat ein ICE am Donnerstagabend einen Hirsch angefahren und ist deshalb kurzzeitig liegengeblieben. Die Trasse blieb danach gut zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt und wurde nach Angaben eines Bahn-Sprechers um 20.26 Uhr wieder freigegeben. In dieser Zeit wurden die Züge umgeleitet, wobei Reisende Verspätungen von etwa 20 Minuten in Kauf nehmen mussten.

Der Unfall ereignete sich auf dem Abschnitt zwischen Hagenow-Land und Jasnitz in Mecklenburg-Vorpommern. An Bord des gestoppten Zuges waren rund 320 Passagiere, die schließlich zum Bahnhof Ludwigslust weiterfuhren und von dort in einem anderen ICE die Reise fortsetzen konnten. Ursprünglich war der ICE 697 von Hamburg-Altona nach Berlin-Südkreuz unterwegs gewesen. Die erste Meldung zu dem Unfall kam laut Bahn um 18.19 Uhr.

Untersuchungen der Bundespolizei an der Strecke ergaben, dass der Zug mit einem Hirsch zusammengestoßen sei, sagte ein Sprecher. Das Tier sei in der Nähe des Unfallortes tot gefunden worden. Zu Schäden am Triebwagen oder an den Waggons wurden zunächst keine Angaben gemacht, sie sollen jedoch eher gering sein.