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HSV will Herthas Schwächephase ausnutzen und siegen

Hamburger SV - Trainer Markus Gisdol. Foto:Christian Charisius/Archiv
Hamburger SV - Trainer Markus Gisdol. Foto:Christian Charisius/Archiv FOTO: Christian Charisius
Hamburg. Fußball-Bundesligist Hamburger SV will nach der langen Durststrecke von sieben sieglosen Spielen endlich einen Punktedreier einfahren. Gelegenheit hat die Mannschaft dazu am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hertha BSC. „Es gibt nichts Schlimmeres im Sport, als nicht zu gewinnen“, sagte Trainer Markus Gisdol am Donnerstag. Er habe sich die Pokal-Heimniederlage der Berliner am Mittwochabend gegen den 1. FC Köln (1:3) angesehen und will daraus Schlüsse ziehen. „Aktuell haben sie nicht die beste Phase“, meinte der Coach. „Wir wollen ihre Verunsicherung ausnutzen.“ Die Berliner haben seit sieben Pflichtspielen nicht mehr gewonnen. dpa

Allerdings gelang auch dem HSV-Angriff in den vergangenen Wochen nur wenig. Lediglich zwei Tore in sieben Spielen sorgten dafür, dass die Mannschaft auf den Relegationsplatz abgestürzt ist. Fehlende Torchancen seien aber nicht das Problem, meinte der Trainer. „Wir hatten schon viele Chancen gegen Mainz und auch gegen Bayern.“ Gisdol ist zuversichtlich, dass Stürmer Bobby Wood schon bald seine frühere Treffsicherheit zurückgewinnen wird.

Noch tüftelt der Trainer an der Abwehrformation für das Spiel im Berliner Olympiastadion. „Wir wissen noch nicht, ob wir mit einer Dreier- oder Vierer-Kette spielen werden“, sagte er. Zudem muss der Coach einige Defensivkräfte ersetzen. Gideon Jung ist nach seiner Roten Karte gegen Bayern München gesperrt und Vasilije Janjicic ist nach einer Virusinfektion noch nicht fit. Zu allem Überfluss hat sich Bjarne Thoelke nach einem gerade überstandenen Innenbandriss im Knie das Syndesmoseband im rechten Fuß teilweise gerissen und wird seinem Verein in diesem Jahr gar nicht mehr zur Verfügung stehen.

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