| 06:47 Uhr

Hoffen auf 100. Winterspiele-Starter seit Wiedervereinigung

Berlin. Der Berliner Sport hofft bei Olympia 2018 auf ein Jubiläum. Bisher nahmen seit der Wiedervereinigung 93 Sportler und Sportlerinnen aus der Hauptstadt bei Olympischen Winterspielen teil - nun bietet sich die Gelegenheit, die 100 voll zu machen. „Acht unserer Sportler können im südkoreanischen Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar dabei sein, vier sind bereits sicher, vier weitere hoffen“. sagte Harry Bähr, Chef des Olympiastützpunktes Berlin. dpa

Das Ticket sicher hat Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, die bei ihren bisherigen sechs Olympia-Starts fünfmal Gold und jeweils zweimal Silber und Bronze holte. Auch in Südkorea darf die 45-Jährige wieder auf Edelmetall hoffen, ist aber im Gegensatz zu früheren Jahren die einzige aus dem Berliner Eisschnelllauf-Lager.

Besser sieht es dagegen bei den Eiskunstläufern aus - die Hälfte aller deutschen Teilnehmer kommt aus der Hauptstadt. Nach den deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Main wurden dem Deutschen Olympischen Sportbund zur endgültigen Nominierung für Pyeongchang vorgeschlagen: Der neue Herren-Titelträger Paul Fentz und bei den Paaren Annika Hocke/Ruben Blommaert.

Die beiden Eishockeyspieler Frank Hördler und Jonas Müller von den Eisbären hoffen ebenso noch auf eine Berücksichtigung wie die Bobfahrer Eric Franke und Florian Kunze. Diese haben in Berlin ihren angestammten Wohnsitz und trainieren auch in der Hauptstadt, sitzen im Winter aber als Mitglied des BSC Sachsen Oberbärenburg im Viererschlitten.

Die offizielle Verabschiedung der Berliner Olympiastarter findet am 30. Januar im Liebermann-Haus am Brandenburger Tor statt.

Olympiastützpunkt Berlin