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Hertha BSC startet Rückrunde in Stuttgart

Herthas Trainer Pal Dardai startet beim VfB Stuttgart in die Rückrunde. Foto: Soeren Stache
Herthas Trainer Pal Dardai startet beim VfB Stuttgart in die Rückrunde. Foto: Soeren Stache FOTO: Soeren Stache
Berlin. Bundesligist Hertha BSC will beim VfB Stuttgart heute (15.30 Uhr/Sky) seine Misere zum Start des Fußball-Jahres beenden. Seit dem Wiederaufstieg warten die Berliner auf einen Sieg im ersten Ligaspiel nach der Winterpause. Das Wichtigste zum Rückrundenstart im Überblick: dpa

AUSGANGSLAGE: Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen der Hinrunde geht Hertha als Zehnter in die zweite Halbserie - diese Platzierung hatten die Berliner vor der Saison als Minimalziel ausgegeben. Bei nur vier Zählern Rückstand auf die Europapokalränge will das Team von Trainer Pal Dardai mit einem Erfolgserlebnis beim Aufsteiger direkt oben dran bleiben.

PERSONAL: Zeitweise versammelte der ungarische Coach in der kurzen Vorbereitung 30 Spieler auf dem Trainingsplatz. Gerade in der Verteidigung muss Dardai durch den Ausfall von Abwehrchef Karim Rekik (Fußprellung) und der Sperre von Jordan Torunarigha aber improvisieren. Neben Niklas Stark soll entweder Fabian Lustenberger und Sebastian Langkamp auflaufen. Damit würde kein Linksfuß auf der linken zentralen Defensivposition stehen - wie es Dardai eigentlich bevorzugt.

STATISTIK I: Zum Jahresstart holten die Berliner in den vergangenen vier Saisons nur einen Zähler.


 Saison Gegner Ergebnis
 2016/17 Bayer Leverkusen (A) 1:3
 2015/16 FC Augsburg (H) 0:0
 2014/15 Werder Bremen (A) 0:2
 2013/14 Eintracht Frankfurt (A) 0:1

STATISTIK II: Hertha will den „Fluch der Rückrunde“ (Geschäftsführer Michael Preetz) beenden. Seit der Saison 2013/14 zeigte der Hauptstadtclub teils frappierende Leistungseinbrüche in der zweiten Halbserie.


 Saison Hinrunde Rückrunde Gesamtplatz
 2016/17 5. Platz/25:19 Tore/30 Punkte 13./18:28/19 6.
 2015/16 3./26:18/32 16./16:24/18 7.
 2014/15 13./24:35/18 16./12:17/17 15.
 2013/14 6./27:20/28 17./13:28/13 11.

STANDARDS: VfB-Coach Hannes Wolf warnt nicht umsonst vor Herthas Gefährlichkeit bei Standardsituationen. Nach ruhenden Bällen - also beispielsweise Freistößen, Ecken oder Einwürfen - erzielte Hertha in der Hinrunde 14 Tore - mehr als jedes andere Team der Liga. „Wir wissen, dass Standardsituationen eine Waffe sind, enge Spiele entscheiden und uns wichtige Punkte bescheren können“, sagte Co-Trainer Admir Hamzagic, der bei den Berliner für die Standards zuständig ist.

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