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Grütters: Nachfolger muss weder deutsch noch weiblich sein

Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf einer Veranstaltung der Berlinale. Foto: J. Kalaene/Archiv
Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf einer Veranstaltung der Berlinale. Foto: J. Kalaene/Archiv FOTO: Jens Kalaene
Berlin. In der Debatte um die Nachfolge von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick hat sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zu Wort gemeldet. „Falsch ist das Gerücht, gesucht würde eine deutsche Frau“, sagte Grütters am Montagabend bei einer Diskussionsrunde von Filmschaffenden. „Richtig ist: Es gibt keinerlei Vorfestlegung auf eine weibliche oder deutsche Nachfolge.“ dpa

Ebenso falsch sei das Gerücht, „wonach der Name Dieter Kosslick für eine Schlüsselposition nach 2019 gesetzt ist. Richtig ist: Es gibt keinerlei Vorfestlegung auf bestimmte Personen, in welcher künftigen Führungsstruktur auch immer“, sagte Grütters.

In einer Petition hatten rund 80 Regisseure, darunter Fatih Akin, Volker Schlöndorff und Maren Ade, eine Neuausrichtung der Berlinale gefordert - und indirekt auch Kritik am derzeitigen Berlinale-Chef Kosslick geübt, dessen Vertrag 2019 ausläuft. Grütters ist für die Besetzung des Berlinale-Chefpostens zuständig. Dem am Dienstag tagenden Berlinale-Aufsichtsrat werde sie vorschlagen, auch Experten aus der Filmbranche beratend hinzuzuziehen, erklärte sie.

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