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Gegen Gewalt: Cottbuser Sternmarsch für Frieden gestartet

Ein Mann trägt ein Schild mit der Aufschrift „All you need is love“ auf einer Demo. Foto: P. Pleul
Ein Mann trägt ein Schild mit der Aufschrift „All you need is love“ auf einer Demo. Foto: P. Pleul FOTO: Patrick Pleul
Cottbus. Mit einem Sternmarsch haben Cottbuser Bürger ein Zeichen für Frieden nach der Gewalt zwischen Deutschen und Flüchtlingen in der Stadt gesetzt. Aus verschiedenen Richtungen setzten sich Gruppen am Donnerstagnachmittag zur Oberkirche in der Innenstadt in Bewegung. Auf dem Vorplatz war gegen 18.00 Uhr noch eine Kundgebung geplant. dpa

Der Verein „Cottbuser Aufbruch“ hatte zu dem Sternmarsch aufgerufen. Er setzt sich gegen Fremdenfeindlichkeit ein. Seit Jahren wird mit einer Demonstration am 15. Februar an den Jahrestag der Bombardierung von Cottbus im Zweiten Weltkrieg erinnert. Diese war vor Jahren als Gegenpol zu rechten Aufmärschen initiiert worden. In diesem Jahr war kein solcher Aufmarsch im Vorfeld angemeldet worden, wie die Polizei mit Stand Donnerstagmittag mitteilte.

Mit dem Sternmarsch soll auch ein Zeichen für eine weltoffene Stadt gesetzt werden, denn im Januar hatte es geballt Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gegeben. Viele fürchten, dass das Image der Stadt dauerhaft leiden könnte.

Webseite „Cottbuser Aufbruch“

Infos zum Sternmarsch