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Gegen Bremerhaven soll endlich wieder ein Heimsieg her

Berlin. Viel Zeit, um das Weihnachtsfest zu genießen, blieb den Eisbären Berlin nicht. Weil der Tabellendritte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) schon am 2. Feiertag gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der heimischen Arena gefordert ist, bat Trainer Uwe Krupp seine Mannschaft am Tag nach Heilig Abend zum Training aufs Eis. „Ein Plätzchen und ein Glühwein waren aber drin“, beschreibt Stürmer Marcel Noebels die verkürzten Feierlichkeiten der Berliner Eishockeyprofis, für die bis zum Jahreswechsel noch drei Spiele im Zweitages-Rhythmus auf dem Plan stehen. Nach Bremerhaven muss der DEL-Rekordmeister Donnerstag nach Augsburg, ehe Samstag die Heimpartie gegen Düsseldorf das Jahr 2017 sportlich für die Eisbären beschließt. Die Eisbären wollen nach zwei Niederlagen in Folge auf eigenem Eis endlich wieder einen Heimsieg feiern. Und somit ihren Anhänger ein kleines Geschenk unter den Baum legen. Auch wenn Kapitän André Rankel sagt, dass es ist immer das Ziel sei, „Spiele zu gewinnen, egal ob zu Hause oder auswärts.“ Im bisherigen Saisonverlauf trafen die Berliner zweimal auf die Seestädter, gewannen jeweils auswärts 7:2 und 4:1. „So deutlich, wie die Ergebnisse es ausdrücken, waren die Spiele aber nicht“, erinnert sich Rankel an die Begegnungen gegen den Tabellenachten zurück, „gegen Bremerhaven müssen wir auch diesmal hart arbeiten und geradlinig spielen, um zum Erfolg zu kommen.“ Trainer Uwe Krupp muss am Dienstag neben den verletzten Verteidigern Danny Richmond (Innenbandteilriss), Frank Hördler (Leistenprobleme) und Stürmer Florian Busch (Schädelprellung) auch auf Abwehrspieler Maximilian Adam verzichten. „Maxi spielt für die Lausitzer Füchse. Er braucht dort 20 Spiele, damit er dort auch in den Playoffs spielen kann.“ Bislang kam der Förderlizenzinhaber erst neun Mal für den Zweitligisten zum Einsatz. dpa