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Fünf Festnahmen bei Aktion gegen angebliche IS-Anhänger

Berlin. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat in Sachsen einen Schlag gegen Unterstützer des Islamischen Staates (IS) geführt. Es seien mehrere Objekte durchsucht und einige Personen festgenommen worden, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Einzelheiten zu den genauen Orten des Einsatzes oder den Festgenommenen nannte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht. Nach unbestätigten Informationen hatte es unter anderem einen Zugriff an der Autobahn 14 bei Leisnig (Landkreis Mittelsachsen) gegeben. dpa

In Sachsen hat es bei Ermittlungen gegen angebliche IS-Anhänger fünf Festnahmen gegeben. Grund der Aktionen am Donnerstag sei der Verdacht auf einen geplanten Raubmord in Magdeburg gewesen, sagte der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in einem Video auf Twitter. Gegenstand der Ermittlungen seien mögliche Verbindungen zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Dabei ging es laut Staatsanwaltschaft auch um die Frage, ob der Raubmord zur Geldbeschaffung für den IS dienen sollte. Eine Person sei bereits in Untersuchungshaft, zwei weitere sollen dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Die zwei übrigen Festgenommenen wurden wegen fehlenden Tatverdachts wieder freigelassen.

Tweet und Video der Generalstaatsanwaltschaft Berlin