| 17:39 Uhr

Füchse stürmen zurück an die Spitze

Petar Nenadic von den Füchsen Berlin. Foto: Soeren Stache/Archiv
Petar Nenadic von den Füchsen Berlin. Foto: Soeren Stache/Archiv FOTO: Soeren Stache
Berlin. Die Füchse Berlin haben sich die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga zurückerobert. Das Team von Trainer Velimir Petkovic gewann am Sonntag gegen HSG Wetzlar 29:24 (12:13). Allerdings zeigten die Berliner über eine Halbzeit lang eine schwache Leistung. Danach kamen die Füchse angeführt von Petar Nenadic, der sieben Mal traf, zu einem am Ende ungefährdeten Erfolg. dpa

Die Füchse Berlin feierten ausgelassen mit ihren Fans die Rückkehr an die Tabellen-Spitze der Handball-Bundesliga. Der 29:24 (12:13)-Sieg gegen die HSG Wetzlar war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Das Team von Trainer Velimir Petkovic zeigte über eine Halbzeit lang eine schwache Leistung. Danach kamen die Füchse angeführt vom siebenfachen Torschützen Petar Nenadic zu einem am Ende ungefährdeten Erfolg.

„Wir haben uns dem langsamen Spiel angepasst, uns hat der Wille zu Zweikämpfen gefehlt“, monierte Füchse-Trainer Petkovic die durchwachsene erste Hälfte. „Für die 2. Hälfte habe ich mehr Leidenschaft gefordert und versucht, das Team aufzuwecken. Das hat geklappt. Ich muss meine Jungs loben“, sagte der 61-Jährige.

Petkovic gibt seinen Spielern nun drei Tage frei, „damit sie sich erholen können“. Für die Füchse, die zuletzt in der Liga und im Europapokal stark gefordert waren, geht es erst am 10. Dezember mit dem Heimspiel gegen MT Melsungen weiter.

Die Partie gestaltete sich vor 8389 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zu Beginn äußerst zäh. Nach zehn Minuten stand es erst 3:2 für die Füchse, bei denen der kroatische Neuzugang Stipe Mandalinic seinen Einstand gab. Die Gastgeber zeigten in der Abwehr ungewohnte Schwächen, die Wetzlar zu einigen leichten Treffern nutzte. Gegen Ende der ersten Hälfte nahmen bei den Füchsen auch die Probleme im Abschluss zu.

Im zweiten Abschnitt warteten die Füchse-Fans zunächst vergeblich auf eine Leistungssteigerung ihres Teams. Wetzlar ging mit dem 19:17 (39.) erstmals mit zwei Toren in Führung.

Doch die Gastgeber kämpften sich ins Spiel und gingen nach einer 5:0-Serie durch den Treffer von Torjäger Nenadic mit 23:20 in Führung (45.). Nun lief es bei den Füchsen, vom Tabellen-Elften aus Wetzlar kam kaum noch etwas. Das Spiel war gelaufen. Das brachte Coach Petkovic dazu, unter dem Jubel der Zuschauer Neuling Mandalinic aufs Feld zu schicken.

Tabelle Handball-Bundesliga

Kader Füchse Berlin

Spielplan Füchse Berlin