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Füchse nach EHF-Cup-Pleite in Ludwigshafen unter Druck

Füchse-Trainer Velimir Petkovic trifft mit seinem Team auf Ludwigshafen. Foto: Jan Kuppert
Füchse-Trainer Velimir Petkovic trifft mit seinem Team auf Ludwigshafen. Foto: Jan Kuppert FOTO: Jan Kuppert
Berlin. Die Füchse Berlin wollen nach dem desolaten Auftritt im EHF-Pokal einen weiteren Nackenschlag vermeiden. In der Handball-Bundesliga tritt der Tabellen-Zweite beim Vorletzten Eulen Ludwigshafen an. „Auf das Spiel in Ludwigshafen bin ich sehr gespannt. Die ersten Spiele nach der Winterpause sind immer eine besondere Herausforderung“, sagte Trainer Velimir Petkovic vor der Begegnung am Samstag (20.30 Uhr/Sky) bei den Kurpfälzern. dpa

Die 21:26-Niederlage vom Mittwoch gegen St. Raphael aus Frankreich wirkt bei den Füchsen noch nach. Die Problematik der personellen Veränderungen wird sich auch zum Auftakt nach der EM-Pause nicht sofort abstellen lassen. Durch den Weggang des Torjägers Petar Nenadic zum Champions-League-Club KC Veszprem und der langwierigen Verletzung des Nationalspielers Paul Drux ist die Statik des Teams durcheinander geraten. „Wir müssen unser System umstellen“, erklärte Petkovic, „wir werden in Ludwigshafen sehen, wie das funktioniert.“

Alles andere als ein Erfolg beim jahrelang als TSG Friesenheim angetreten Abstiegs-Kandidaten wäre trotz aller Probleme eine Enttäuschung. „Wir gehen natürlich als Favorit in das Spiel“, betonte der Füchse-Coach. Ob Nationalspieler Fabian Wiede auflaufen kann, ist noch offen. Der Rückraumspieler hatte im Spiel gegen St. Raphael einen Schlag auf die Schulter erhalten.

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