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Füchse in Erlangen: „Müssen an eigene Stärke denken“

Berlins Trainer Velimir Petkovic gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Berlins Trainer Velimir Petkovic gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/Archiv FOTO: Uwe Anspach
Berlin. Die Füchse Berlin sind nach der 23:37-Debakel bei Meister Rhein-Neckar Löwen um Wiedergutmachung bemüht. „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf“, sagte Trainer Velimir Petkovic vor dem Spiel in der Handball-Bundesliga am Donnerstag (20.45 Uhr) beim HC Erlangen. „Alles andere als zwei Siege vor der Winterpause wäre eine Katastrophe“, meinte der Serbe und schloss damit den Jahresabschluss am 26. Dezember (15.00 Uhr) gegen den SC Magdeburg mit ein. dpa

In Erlangen erwartet Petkovic einen hochmotivierten, kampfstarken Gegner. Der Füchse-Coach möchte aber nicht zu sehr auf die Franken schauen. „Bei allem Respekt, wir müssen an unsere eigene Stärke denken“, forderte der 61-Jährige. Von den bisherigen sechs Pflichtspielen gegen Erlangen gewannen die Berliner vier und spielten zweimal Remis.

Rückraumspieler Drago Vukovic warnt dennoch vor der vermeintlich leichten Aufgabe beim Tabellen-14. „Das ist ein unglaublich gefährliche Partie. Wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan“, sagte der Kroate.

Die Gastgeber haben nichts zu verlieren. „Wir müssen clever spielen“, meinte Vukovic, der dem desaströsen Auftritt vor einer Woche bei den Rhein-Neckar Löwen noch etwas Gutes abgewinnt: „Vor dem Spiel haben wir vielleicht zu weit oben geschwebt. Jetzt sind wir wieder auf dem Boden.“ Die Füchse waren in der Vorwoche als Tabellenführer nach Mannheim gereist. Jetzt liegen die Berliner auf Rang drei.

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