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Füchse im Viertelfinale: „Vielleicht beste Leistung von uns“

Berlins Trainer Velimir Petkovic coacht sein Team. Foto: Axel Heimken
Berlins Trainer Velimir Petkovic coacht sein Team. Foto: Axel Heimken FOTO: Axel Heimken
St. Raphael. Handball-Bundesligist Füchse Berlin steht bereits einen Spieltag vor dem Ende der Gruppenphase als Viertelfinalist im EHF-Pokal fest. Die Hauptstädter siegten am Samstag im Spitzenspiel der Gruppe B bei St. Raphael aus Frankreich nach einer überzeugenden Leistung mit 34:25 (17:12) und schoben sich auf Platz eins. dpa

Trainer Velimir Petkovic war glücklich. Die Füchse Berlin haben mit einer überzeugenden Vorstellung vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Pokals geschafft. „Das war vielleicht die beste Leistung von uns in der Rückrunde. Wir haben so souverän, phänomenal in der Deckung gestanden, und wir haben uns ein paar leichte Tore ermöglicht“, lobte Petkovic sein Handball-Team überschwänglich nach dem deutlichen 34:25 (17:12)-Auswärtserfolg bei St. Raphael aus Frankreich.

Einen Spieltag vor Schluss eroberten die Füchse in der Gruppe B dank des gewonnenen direkten Vergleichs gegen St. Raphael Platz eins. „Jetzt haben wir den Gruppensieg selbst in der Hand und wollen uns den auch am nächsten Wochenende gegen Lugi Lund sichern“, sagte Manager Bob Hanning. Selbst mit einer Niederlage am letzten Spieltag kommenden Sonntag (15.00 Uhr) gegen die Schweden wären die Füchse als einer der drei besten Gruppen-Zweiten durch.

Die Berliner zeigten wie schon am Donnerstag gegen Minden in der Liga eine starke Angriffsleistung. Aber auch die Deckung machte es den Gastgebern extrem schwer, die Lücke zu finden. „Die Abwehr hat gestanden wie eine Wand und im ersten Durchgang nur zwölf Tore zugelassen und daraus Tempo gemacht“, befand Sportkoordinator Volker Zerbe.

Ein Sonderlob erhielt Nationalspieler Fabian Wiede. „Im Angriff hat Fabi Regie geführt, wie ich es lange nicht mehr gesehen habe“, sagte Petkovic. Nationaltorwart Silvio Heinevetter brachte es auf den Punkt: „Ich weiß gar nicht, wen ich nennen könnte, der nicht gut gespielt hat.“ Allein die Verletzung von Rückraumspieler Marko Kopljar trübte die allgemeine Freude ein wenig.

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