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Füchse im EHF-Pokal ohne Wiede bei Lugi Lund aus Schweden

Berlins Trainer Velimir Petkovic spricht mit seinen Spielern. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Berlins Trainer Velimir Petkovic spricht mit seinen Spielern. Foto: Uwe Anspach/Archiv FOTO: Uwe Anspach
Berlin. Die Füchse Berlin stehen nach der Auftaktniederlage in der Gruppenphase des Handball-EHF-Pokals schon im zweiten Spiel stark unter Druck. Mut macht den Berlinern der souveräne Bundesliga-Auswärtssieg in Ludwigshafen. „Wir wollen auch in Schweden gewinnen, egal wie“, betonte Trainer Velimer Petkovic die Wichtigkeit eines Erfolges vor der Partie am Donnerstag (19.00 Uhr/live handball-deutschland.tv) bei Lugi Lund aus Schweden. dpa

Für das angepeilte Viertelfinale müssen die Füchse entweder Gruppen-Erster oder einer der drei besten Gruppenzweiten werden. Derzeit liegen die Berliner in ihrer schwierigen Gruppe B punktlos auf dem letzten Platz.

Nationalspieler Fabian Wiede wird wie schon am vergangenen Samstag in Ludwigshafen auch bei den Skandinaviern wegen seiner geprellten Schulter fehlen. „Ich habe ihn eigentlich am Montag im Training erwartet, das war zu optimistisch“, sagte Petkovic. „Er wird in Schweden nicht dabei sein und uns nicht helfen können.“ Im kommenden Ligaspiel gegen Leipzig soll der Rückraumspieler wieder dabei sein.

Durch die Ausfälle der Nationalspieler Wiede und Paul Drux sowie dem Abgang von Top-Torjäger Petar Nenadic wird der Umbau des Rückraumes und das Einstudieren neuer Spielsystem noch einige Zeit in Anspruch nehmen. „Was am besten hilft sind Siege“, meinte Petkovic zu den anstehenden Aufgaben.

Einen Hexenkessel müssen die Berliner in Schweden nicht erwarten. „Normalerweise sind die Spiele dort nicht ausverkauft“, weiß Füchse-Spieler Mattias Zachrisson. „Das ist vielleicht für uns von Vorteil, weil dann die Halle nicht so viel Druck auf die Schiedsrichter und uns machen kann.“

Die Gruppen im EHF-Pokal in der Übersicht

Kader Füchse Berlin

Spielplan Füchse Berlin