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Füchse desolat: „Brauchen Zeit, um uns einzuspielen“

Füchse-Trainer Velimir Petkovic. Foto: Jan Kuppert
Füchse-Trainer Velimir Petkovic. Foto: Jan Kuppert FOTO: Jan Kuppert
Potsdam. Eigentlich wollte Trainer Velimir Petkovic keine Ausreden suchen für die desolate Vorstellung der Füchse Berlin. Mit dem Hinweis auf den nach Veszprem abgewanderten Torjäger Petar Nenadic und den verletzt fehlenden Handball-Nationalspieler Paul Drux tat es der Bosnier aber doch. Außerdem wies Petkovic nach der 21:26-Pleite gegen St. Raphael in die Gruppenphase des EHF-Pokals darauf hin, dass drei Winterzugänge integriert werden müssten: „Wir werden noch Zeit brauchen, um uns einzuspielen.“ dpa

Schon vor der Partie dürfte allen Beteiligten bewusst gewesen sein, wie schwer es wird, Nenadics Abgang zu kompensieren. Der hilflose Auftritt in der Offensive ohne die Tore und Blitzaktionen des Serben überraschte dennoch. Petkovic und Manager Bob Hanning erzürnte vor allem die fehlende Einstellung der Spieler. „Wir waren in der ersten Halbzeit komplett nicht auf der Platte“, kritisierte Hanning, und der Füchse-Coach schimpfte: „Wir sind ohne Herz und ohne Feuer in den Augen ins Spiel gegangen. Das geht nicht.“

Die erste Standortbestimmung nach der Winterpause mit den Veränderungen im Kader ging komplett daneben. Im EHF-Cup stehen die Berliner nach dem Fehlstart bereits unter Druck. Für das angepeilte Viertelfinale qualifizieren sich nur die Ersten der vier Vierergruppen sicher. Ansonsten kommen noch die drei besten Gruppen-Zweiten weiter.

In der Bundesliga will der Tabellen-Zweite am Samstag (20.30 Uhr) beim Vorletzten Eulen Ludwigshafen den nächsten Rückschlag unbedingt vermeiden. „Wir müssen weiter hart trainieren und am Samstag besser spielen“, forderte Spielmacher Drago Vukovic.

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