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Füchse Berlin vor Einzug in Gruppenphase des EHF-Cups

Porto. Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin ist mit einem 30:27 (14:12)-Sieg beim FC Porto in den EHF-Cup der Handballer gestartet. Damit steht der Favorit vor dem Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde am kommenden Donnerstag bereits mit einem Bein in der Gruppenphase. Beste Berliner Werfer waren am Samstag vor 1100 Zuschauern Hans Lindberg mit zwölf und Petar Nenadic mit sieben Toren. Bei den Gastgebern war der Kubaner Angel Hernandez (8) am Treffsichersten. dpa

Die Füchse mussten ohne Nationalspieler Fabian Wiede auskommen. Der Rückraumspieler hatte sich in der Bundesliga-Partie bei GWD Minden das Kreuzband gezerrt und fehlt in den kommenden Wochen. Zudem musste Berlin ab der 9. Minute ohne seinen Abwehrchef Jakov Gojun auskommen, der nach erst seine zweite Zeitstrafe und nach einem Wortgefecht mit den ungarischen Schiedsrichtern die Rote Karte sah.

Von Beginn an entwickelte sich gegen den kampfstarken Außenseiter eine äußerst enge Partie. Die Füchse hatten dabei in Torhüter Silvio Heinevetter ihren großen Rückhalt, der in der ersten Halbzeit beide Siebenmeter der Portugiesen parierte. Dank weiterer Paraden ging die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic mit einem 14:12 in die Pause.

Auch in der Folgezeit änderte sich nichts daran, dass die Berliner kein Rezept gegen Portos Rückraum-Star Hernandez fanden. Auf der Gegenseite mussten die Hausherren tatenlos zusehen, wie Lindberg und Nenadic fast nach Belieben trafen. Wären die Füchse nicht mehrmals am überragenden Torhüter Hugo Madeira Laurentino gescheitert, wäre ein noch deutlicherer Erfolg möglich gewesen.